Die Gefangene — das Muster des inneren Kindes dahinter
Das Kind, das gelernt hat, dass Zuhause auch ein Halt sein konnte
Was die Mandala zeigt
Ein kleines Kind steht in einem filigranen dekorativen Vogelkäfig. Reben und Rosen wachsen von außen durch die Käfigstäbe. Hängende Schlüssel treiben in der Luft umher. Ein Mandala aus filigranen Käfigmustern und fallenden Federn umrahmt die Szene. Die Stäbe sind nicht massives Metall — sie sind dekorative Schmiedearbeit. Die Rosen erreichen hinein. Das Kind ist bekleidet und steht. Die Tür des Käfigs ist nicht sichtbar, weil die Tür die ganze Zeit die Frage war.
Was dieser Schatten ist
Du warst das Kind, dessen Zuhause gleichzeitig sicher und unsicher war. Vielleicht liebte dich ein Elternteil und der andere war unberechenbar. Vielleicht war das Essen auf dem Tisch und die Luft dünn. Vielleicht wuchsest du in einer Religion oder einer Gemeinschaft auf, die du liebtest und die dich auch einsperrte. Der Käfig war schön. Die Stäbe waren dekorativ. Du warst nicht in einem Verlies. Du warst an einem Ort, der von außen wie ein echtes Zuhause aussah. Du lerntest, dass der Wunsch zu gehen ein Verrat an dem war, was auch Liebe war. Im Erwachsenenleben, kämpfst du damit, Dinge zu verlassen, die teilweise gut sind. Du bleibst in einem Job, der meistens passt. Du bleibst in einer Freundschaft, die fast funktioniert. Du bleibst in einer Stadt, die sich fast wie Zuhause anfühlt. Der Käfig in diesem Bild hat Reben, die hineinwachsen. Die Schlüssel hängen. Die Tür war immer da.
Woran du Die Gefangene vielleicht erkennst:
• Du bleibst in Dingen, die teilweise gut sind, weil teilweise gut sich noch wie Liebe anfühlt
• Du fühlst Schuld, daran zu denken, etwas zu verlassen, das dir auch etwas gegeben hat
• Du kannst zehn Gründe zu bleiben aufzählen und fühlst leise Niederlage beim Nennen irgendeines Grundes zu gehen
• Du fühlst dich gleichzeitig erstickt und dankbar, oft im selben Raum
• Du merkst, dass das, was von außen wie ein Zuhause aussieht, dich von innen etwas Unsichtbares gekostet hat
Wo es im Körper wohnt
Ein rippenförmiger Druck auf beiden Seiten — die alte Erinnerung des Körpers an den Käfig. Der Druck hebt sich erst in der Tür.
Was das Ausmalen bewirkt
Wenn du diesen Käfig ausmalst, lockert sich langsam jeder Stab zu einer Rebe. Der Käfig wird zu einem Garten — nicht heute, aber im Bild. Male zuerst eine Rebe. Du musst nicht heute Nacht hinausgehen.
Nimm dir nach dem Ausmalen fünf Minuten:
1.
Atme. Hand auf die Brust. Drei Atemzüge für das, was zugleich Zuhause und Bindung war
2.
Male. beginne mit den Reben, die durch die Stäbe reichen. Sie lockern sich bereits
3.
Merke. einen Ort, an dem du geblieben bist, der teilweise gut ist und dich auch etwas kostet
4.
Schreibe. einen Satz: „Was mich etwas kostet, in dem ich geblieben bin, weil es mir auch etwas gab, ist ____"
Der Käfig darf beides sein. Die Schlüssel hängen noch.
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Druckfertig mit 300 DPI, 21,6 × 27,9 cm. Drei Seiten sind mit jeder E-Mail-Adresse kostenlos — die anderen 37 findest du im Buch.
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Die Gefangene ist eine kostenlose Mandala-Ausmalseite für Erwachsene aus Vierzig Gesichter des inneren Kindes. Sie wird mit 300 DPI gedruckt, 21,6 × 27,9 cm, mit 1,3 cm Rand, sodass ein Heimdrucker nichts abschneidet. Wähle drei Seiten aus der Gratis-Bibliothek aus, hinterlasse deine E-Mail-Adresse, und die PDFs laden ohne Wasserzeichen herunter — die restlichen 37 Seiten sind im gedruckten Buch.
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