Die Erstickte — das Muster des inneren Kindes dahinter
Das Kind, das gelernt hat, dass Fürsorge sich wie Festhalten anfühlen konnte
Was die Mandala zeigt
Ein kleines Kind steht in der Mitte, umgeben von vielen verzierten reichenden Händen, die Decken, Schals und schützende Schleier anbieten. Ein Mandala aus Händen und sanft fallenden Federn umrahmt die Szene. Die Hände bieten. Sie drängen auch. Heute Nacht darf das Kind wählen, welche es tatsächlich will. Die anderen Hände dürfen still bleiben.
Was dieser Schatten ist
Du warst das Kind, dessen Fürsorge in zu vielen Formen auf einmal kam. Eine Großmutter, die wollte, dass du den Mantel bei mildem Wetter trägst. Ein Elternteil, das beobachtete, was du aßt. Ein Vormund, der dich nie allein zur Ecke laufen ließ. Die Absicht war Schutz. Das Gefühl war zu still gehalten zu werden. Du lerntest, dass die Welt dick mit angebotenen Händen war, und dass das Ablehnen einer alle anderen beleidigen konnte. Also nahmst du an. Du trugst den Mantel. Du aßt das Essen. Du bliebst drinnen, wenn du gehen wolltest. Heute fällt es dir schwer, ein Geschenk abzulehnen. Du fühlst dich undankbar, wenn du Rat nicht annimmst. Du fühlst kleine Proteste in deiner Brust, wenn jemand Pflege anbietet, aber du sprichst sie nicht aus. Die Hände in diesem Bild sind liebevoll. Die Wahl darf jetzt deine sein.
Woran du Die Erstickte vielleicht erkennst:
• Du nimmst Geschenke an, die du nicht willst, um den Gebenden nicht zu verletzen
• Du fühlst Schuld, wenn du Hilfe ablehnst, um die du nicht gebeten hast
• Du fühlst eine kleine Klaustrophobie, wenn jemand dein Wochenende für dich planen will
• Du ertappst dich beim Tragen des Mantels, den jemand anderes für nötig hielt
• Du erkennst, dass deine wahren Vorlieben unter dem Schutz anderer seit Jahren still sind
Wo es im Körper wohnt
Ein unruhiges Zucken in den Gliedern nach langem Kontakt mit einer fürsorglichen Familie. Eine Hautkante, die sich anspannt, wenn jemand über dir schwebt. Die Lungen werden leichter in dem Moment, in dem die Tür hinter dir zugeht.
Was das Ausmalen bewirkt
Wenn du diese Szene ausmalst, wird aus jeder Hand langsam eine offene Handfläche. Die Hände dürfen offen bleiben. Du darfst etwas annehmen, ohne dafür zu zahlen. Male zuerst eine Handfläche.
Nimm dir nach dem Ausmalen fünf Minuten:
1.
Atme. spüre den Raum um deinen Körper. Drei Atemzüge in diesen Raum
2.
Male. beginne mit einer Hand. Dann lasse einen kleinen Atemzug Raum. Dann die nächste
3.
Merke. eine angebotene Hand, die du angenommen hast, die du heute nicht wirklich brauchst
4.
Schreibe. einen Satz: „Was ich tatsächlich wählen würde, wenn niemand etwas anböte, ist ____"
Du darfst wählen, was du empfängst. Die anderen Hände dürfen ruhen.
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Druckfertig mit 300 DPI, 21,6 × 27,9 cm. Drei Seiten sind mit jeder E-Mail-Adresse kostenlos — die anderen 37 findest du im Buch.
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Die Erstickte ist eine kostenlose Mandala-Ausmalseite für Erwachsene aus Vierzig Gesichter des inneren Kindes. Sie wird mit 300 DPI gedruckt, 21,6 × 27,9 cm, mit 1,3 cm Rand, sodass ein Heimdrucker nichts abschneidet. Wähle drei Seiten aus der Gratis-Bibliothek aus, hinterlasse deine E-Mail-Adresse, und die PDFs laden ohne Wasserzeichen herunter — die restlichen 37 Seiten sind im gedruckten Buch.
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